Kreativitätstechnik APFEL

Die Kreativitätstechnik APFEL vereint mehrere Techniken

APFEL als alternative Kreativitätstechnik

Der Chef beruft ein Teammeeting ein: „Wir brauchen neue Ideen!“ Die Mitarbeiter stöhnen und denken: „Nicht schon wieder Brainstorming!“ Aus Erfahrung wissen sie, dass Brainstormen als Kreativitätstechnik denkbar ungeeignet ist. Wozu brauchen wir eine Technik, um kreativ zu sein? Und welche Alternativen gibt es zum Brainstorming?

Warum ist Brainstorming eine ungeeignete Kreativitätstechnik?

Die Teilnehmer gehen oft zu unvorbereitet in den kreativen Prozess. Die Ideenfindung wirkt chaotisch und durcheinander, weil eine strukturierte Vorgehensweise und eine festgelegte Denkrichtung fehlen. Welche Alternativen gibt es und wozu brauchen wir überhaupt eine Kreativitätstechnik?

Kreativitätstechnik – Wozu?

Eine Kreativitätstechnik ist ein Werkzeug, das uns dabei unterstützt, kreativ zu werden, die Kreativität anzukurbeln und den Ideenfindungsprozess in eine fruchtbare Richtung zu lenken. Durch den Einsatz einer geeigneten Kreativitätstechnik können die wirklich guten Ideen entstehen, die sich zu ausgereiften Konzepten weiterentwickeln lassen.

Anwendungsfelder von Kreativitätstechniken

Spezielle Kreativitätstechniken können wir anwenden, um in den unterschiedlichen Phasen des Kreativprozesses Problemstellungen und Ziele zu definieren, Ideen zu finden und zu sammeln, eine Strukturierung, Bewertung und Optimierung vorzunehmen und aus den entwickelten Ideen umsetzbare Konzepte hervorzubringen.

Eine Kreativitätstechnik ist nicht gleich gut geeignet für alle Anforderungen. Das Beispiel der APFEL-Methode zeigt die Kombination verschiedener Techniken, die man im Ideenfindungsprozess einsetzen kann.

Die Apfel-Methode als Kreativitätstechnik

In dieser Methode sind verschiedene Kreativitätstechniken zusammengefasst:

A steht für Assoziationen, eine grundlegende Technik für die Ideenfindung.

P ist der Perspektivenwechsel, bei dem durch einen Rollenwechsel neue Ideen entstehen.

Bei F wie Fragetechniken, stellen wir Fragen nach dem uns Unbekannten („Was weiß ich über das Thema nicht?“).

E bedeutet Ebenenwechsel und hilft als Technik dann weiter, wenn eine existierende Lösung auf neue Bereiche angewendet werden soll: Konkrete Fragestellung abstrahieren, Antworten finden, wieder zurück und konkretisieren.

L für Lotteriemethode bringt Zufallsinspirationen ins Spiel und macht am meisten Spaß.

Der Artikel „Mit dem Apfel neue Ideen entwickeln“ (Autor Jens-Uwe Meyer, im IHK Magazin Oktober 2012) beschreibt die APFEL-Methode als Kreativitätstechnik ausführlich.

Weitere Methoden

Das Edison-Prinzip® und die Werkzeuge aus der Edison Toolbox beinhalten weitere effektive Methoden für die Ideenfindung. Ausgewählte Kreativitätstechniken stellen wir Ihnen unter Ideen-Toolbox.de vor. Im Buch „Genial ist kein Zufall“ finden Sie knapp 30 erprobte Methoden der systematischen Ideenentwicklung.